Samstag, 27. November 2010

Vorfreude



Sonntag, 7. November 2010

47° 46′ N, 16° 48′ O ...

... sind die Koordinaten die man in's Navi eingeben muss, um nach Illmitz zu finden. Das zur Information für alle die noch nie dort waren.

Wir machten uns am vergangenen Freitag schon zum wiederholten Male auf den Weg dorthin und genossen es wie immer sehr, denn es war Zeit zum Martiniloben. Noch nie war das Wetter so schön, das Martinigansl so schmackhaft, das Einkaufen in Parndorf so schnell erledigt; noch nie haben wir so viele neue gute Weine entdeckt, ist Wolfi so früh schlafen gegangen, wollte Kerstin länger ausbleiben, hat Sabine so wenig getrunken und ist Andi heimgegangen ohne die Reling zu besuchen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr auch wenn nicht alle von uns mitkommen können, wollen oder dürfen. Nur eines gilt nicht als Ausrede: Mog i ned!




Mittwoch, 27. Oktober 2010

Luxembourg, douze points

Luxemburg und vor allem die gleichnamige Hauptstadt gehören sicherlich zu den schönsten Plätzen, die ich bisher bereisen durfte (von mir also 12 Punkte).

Nun bin ich bereits zum vierten Mal aus beruflichen Gründen hier, doch nun habe ich endlich meine Kamera mitgenommen. Viel Zeit zum fotografieren hatte ich zwar nicht - schließlich bin ich ja zum Arbeiten hier - eine kleine abendliche Fototour ist sich trotzdem ausgegangen.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Bavaria, die Zweite

Nachdem Doris und ich ein schönes ruhiges Wochenende in Landshut verbracht haben, wollten wir auch mit unseren Kids zum verlängerten Wochenende ins nachbarliche Bayern. Unser Ziel war die Hauptstadt München und damit auch klar, dass es dieses Mal lebhafter werden würde.

Natürlich wählten wir als Verkehrsmittel wieder die Bahn und so reisten wir Samstag morgens mit dem ICE an. In München angekommen, führte uns unser Weg zum Augustiner Bräu auf ein paar Weißwürste und ein Bier ... oder Cola.

Nach dem Check-In im Novotel München City fuhren wir mit der S-Bahn weiter an den Stadtrand und besuchten dort die "kleine Bahn" im Miniland. Vollgepackt mit vielen Ideen für die eigene Modelleisenbahn ging es weiter zur Auer Kirchweih Dult, einem wirklich einzigartigen Jahrmarkt.

Nach einem richtig bayrischen Abendessen beim Spöckmeier und einer viel zur kurzen Nacht durften wir uns vom Frühstückbuffet unseres 4-Stern-Hotels beeindrucken und verwöhnen lassen - also schon alleine für das Frühstück würden wir mehr Sterne vergeben!. Wiederum gestärkt gings weiter zum Deutschen Museum, dem Pflichttermin aller Münchenbesucher. Allein um dieses Haus zur Gänze zu besichtigen, würde man mehrere Tage benötigen - da wir aber nur ein paar Stunden reserviert hatten, beschränkten wir uns auf eine kleine und feine Auswahl.

Am Nachmittag ging es wieder an den Stadtrand - dieses Mal mit der Tram nach Grünwald zur Bavaria-Filmstadt. Bei einer eineinhalb Stunden dauernden Führung durften wir hinter die Kulissen blicken und unser Guide Julia zeigte uns, wie Filme gemacht werden und welche Tricks dabei zum Einsatz kommen. Um diesen langen Tag gemütlich ausklingen zu lassen, suchten wir uns wiederum ein Lokal mit bayrischer Küche (No na). Und mit dem Alten Hacker Bräuhaus haben wir einen echten Volltreffer gelandet!

Nach einer gefühlsmäßig wiederum zu kurzen Nacht und einem weiteren alles-drum-und-dran-Frühstück mussten wir leider schon wieder an die Heimreise denken. Davor war jedoch noch ein Bummel über den Viktualienmarkt und das Besteigen des Turms vom Alten Peter angesagt. Nach einer kleinen Shopping-Tour verabschiedeten wir uns nun wirklich von der bayrischen Metropole und fuhren mit dem ÖBB-Railjet nach Hause.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Das Runde muss in das Eckige

Seit seinem 6. Lebensjahr spielt Maximilian im Nachwuchs des SC Kronstorf. Er hat als Tormann begonnen, ist aber vor einem Jahr eine Linie nach vorne gerückt und spielt nun in der Verteidigung.

Im heurigen Herbstdurchgang läuft es für seine Mannschaft (der U10) gar nicht nach Wunsch, dennoch geht er mit viel Freude und Ehrgeiz ins Training und auch in jedes Spiel.

Dienstag, 14. September 2010

Und wieder ist es soweit ....


Gestern begann für Alexander "der Ernst des Lebens" - er hatte seinen ersten Schultag.

Wie das so seine Art ist, hatte er Bauchweh, war aber gar nicht aufgeregt (sagte er). Wir wussten zwar das es anders war, behielten das aber natürlich für uns. So verließen wir am Morgen gut gelaunt, mit prall gefüllter Schultüte aber leider ohne Maximilian (er hatte plötzlich Fieber) das Haus.

Bei der Schule angekommen, wurde die Aufregung unseres Taferlklasserls nach wie vor abgestritten, war aber richtig fühlbar und von der Nervosität der Mama wird hier nicht gesprochen. Wir mußten mit zur Kirche, doch plötzlich wurde Alexander ganz mutig und ging gemeinsam mit einem Freund hinein und wir durften wie alle anderen Eltern hinten bleiben. Nach einer sehr erheiternden Andacht mit unserem Herrn Pfarrer ging es zurück zur Schule. Dort wurden die Kinder noch einmal sehr nett von Ihrer Lehrerin begrüßt die uns Eltern dann mit gutem Witz und der Hilfe des Kuschelbären Umi aus der Klasse schickte, um den Kindern noch ungestört eine Geschichte vorlesen zu können.

So endete der erste Schultag sehr schnell und Alexander verließ freudig und mit der stolzgeschwellten Brust eines kleinen Schülers zum erstenmal die Volksschule. Der heutige zweite Tag endete mit der freudigen Aussage: "Juhu, wir haben gar keine Hausübung!!!". So wird das ja bekanntlich nicht bleiben und wir sind schon sehr gespannt wie es dann weitergeht.

Mittwoch, 8. September 2010

LA (boarisch)

Bei diesen Buchstaben denkt wohl jeder zuerst an "Los Angeles" und nur weitere intensive Gehirnanstrengungen würden zum Ergebnis "Landshut" (Autokennzeichen "LA") führen.

Trotzdem, diese bayrische Stadt hat einiges zu bieten und ist wirklich eine Reise wert. Davon haben sich Doris und ich letztes Wochenende auch überzeugen dürfen. Eigentlich sind wir ja nur einer Einladung gefolgt (Doris jener von Martin und Silvia ... und ich jener von Doris).

Unseren Aufenthalt verbrachten wir mit einem gemütlichen Einkaufsbummel und einem sehr entspannten Erkunden der Stadt, deren Kern sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat. Imposant überragt der Turm der Martinskirche als höchster Backsteinturm der Welt die Stadt und sogar noch die oberhalb thronende Burg Trausnitz (früher Burg "Landeshut" also "Hüterin des Landes").
Die Burg und die in der Altstadt errichte Stadtresidenz zeugen noch heute von der ehemaligen Bedeutung der Stadt als Regierungssitz der herrschenden Wittelsbacher.

Heute jedoch prägt eher bayrische Gemütlichkeit und die dazugehörende Gastronomie das Stadtbild. Also genau das richtige für ein Wochenende zu zweit. Dazu passte auch perfekt das "Hotel Lifestyle - die schokoladenseite" - ein Haus mit angenehmer Atmosphäre und freundlichen Mitarbeitern. Der Name bezieht sich übrigens auf die nahegelegene Schokoladenfabrik Brandt.

Danke für die Einladung!