Am vergangenen Samstagmorgen wachte unser Maximilian unter Tränen auf und schrie: "Mama ich kann nicht aufstehen, das tut so weh!" Das hat uns doch ziemlich schockiert, zumal Maximilian sonst ein Kind ist, daß sich immer gerne und viel bewegt und sich auch von diversen Wehwehchen nicht einschränken läßt.
Also haben wir ihn erst einmal beruhigt und nach einigen Versuchen konnte er auch gehen. Doch sobald er sich wieder ausgeruht hatte, tat es beim nächsten Mal Aufstehen wieder sehr weh. Auf die Steyrer Unfallambulanz wollte ich nicht, also habe ich den Ärztenotdienst angerufen und die Nummer von Herrn Dr. Philipp Ludwig erhalten. Nachdem sich dieser sehr freundlich um uns bemühte und sogar die Kinderstation im LKH Steyr anrief, war es Gewißheit: wir mußten mal wieder ins Krankenhaus! Maximilian war sehr traurig, doch ich unterdrückte meine Tränen tapfer. Als wir aber wieder zu Hause waren und ich meiner lieben Nachbarin Eva in die Hände lief war Schluß mit der Tapferkeit und mein Hang nahe am Wasser gebaut zu sein kam mehr als zum Vorschein.
Nachdem wir im Krankenhaus ankamen, wurden wir sehr freundlich aufgenommen und der Lauf der Bürokratie und Untersuchungen nahm seinen Lauf und schließlich lautete die Diagnose: Hüftschnupfen. Klingt komisch, ist es aber nicht. Es handelt sich dabei um eine Entzündung im Hüftgelenkt, die sich bei Maximilian im Ultraschall als 5 mm dicke Flüssigkeitsansammlung zeigte. Therapie: Einnahme eines schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamentes und erweiterte Bettruhe (= Aufstehen nur zum Essen und Klogehen). Als das Medikament wirkte, war das mit der Bettruhe natürlich um so schwieriger, aber nur weil es nicht mehr schmerzt, heißt das nicht das die Entzündung weg ist.
Nach 4 Tagen großer Langeweile, einem weiteren Ultraschall, Röntgen und Blutabnahmen durften wir das Krankenhaus wieder verlassen. Die Entzündung hat sich fast gänzlich aufgelöst und wenn alles paßt steht nun endlich einem gemütlichen Ferienbeginn nichts mehr im Wege.
Und ich bin wieder um einige Erfahrunge reicher:
- gesunde Kinder sind das absolut größte Geschenk aber bei weitem keine Selbstverständlichkeit
- man sollte sich von solchen "Kleinigkeiten" nicht aus der Bahn werfen lassen - es gibt viel Schlimmeres
- man soll die schönen Dinger mehr genießen und die unwichtigen hinten anstellen
- unsere Freunde sorgen und freuen sich mit uns
Donnerstag, 10. Juli 2008
Sonntag, 22. Juni 2008
Schlusspfiff
Auch heuer lud der SC Kronstorf alle Nachwuchskicker (U7 bis U11) und deren Eltern zum traditionellen zweitägigen Saisonabschluss nach Brunnhof (Gemeinde Haidershofen).
Natürlich wurde dort viel Fussball gespielt - Kinder gegen Kinder, Kinder gegen Muttis, Kinder gegen Papis und dann passend für diese Tage das "EM-Turnier" mit Österreich, Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Jedes Team setzte sich aus Spielern aller Altersklassen und zwei Erwachsenen (die durften jedoch keine Tore schiessen) zusammen. Der Sieg ging dabei an Portugal, dahinter landete Österreich mit mir als Tormann (nur ein Gegentreffer!) auf Platz 2. Am Samstag stand auch ein Einzelbewerb (Hindernislauf und Zielschiessen) am Programm und Maximilian erbrachte dabei die drittbeste Leistung seiner Alterklasse.
Da dieses Wochenende den Hitzehöhepunkt des Jahres darstellte, wurde auch der Badeteich genutzt - denn Regeneration ist wichtig! Geschlafen haben wir übrigens im Zelt, was wiederum Maximilian besonders gut gefiel. Ich weiss jetzt jedoch nicht, ob meine Muskeln und Knochen von der Nacht auf der Iso-Matte oder dem Fussballspielen schmerzen.
Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen und wir möchten uns auf diesem Wege nochmals beim SC Kronstorf und den Trainern und Betreuern bedanken.
Natürlich wurde dort viel Fussball gespielt - Kinder gegen Kinder, Kinder gegen Muttis, Kinder gegen Papis und dann passend für diese Tage das "EM-Turnier" mit Österreich, Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Jedes Team setzte sich aus Spielern aller Altersklassen und zwei Erwachsenen (die durften jedoch keine Tore schiessen) zusammen. Der Sieg ging dabei an Portugal, dahinter landete Österreich mit mir als Tormann (nur ein Gegentreffer!) auf Platz 2. Am Samstag stand auch ein Einzelbewerb (Hindernislauf und Zielschiessen) am Programm und Maximilian erbrachte dabei die drittbeste Leistung seiner Alterklasse.
Da dieses Wochenende den Hitzehöhepunkt des Jahres darstellte, wurde auch der Badeteich genutzt - denn Regeneration ist wichtig! Geschlafen haben wir übrigens im Zelt, was wiederum Maximilian besonders gut gefiel. Ich weiss jetzt jedoch nicht, ob meine Muskeln und Knochen von der Nacht auf der Iso-Matte oder dem Fussballspielen schmerzen.
Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen und wir möchten uns auf diesem Wege nochmals beim SC Kronstorf und den Trainern und Betreuern bedanken.
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Wie die Zeit vergeht
Mittwoch, 18. Juni 2008
Over the Rainbow
"Toto, I've a feeling we're not in Kansas anymore.
We must be over the rainbow."
(aus "The Wizard of Oz", 1939)

Blick von unserer Terrasse Richtung Osten, heute 19:45 Uhr.
We must be over the rainbow."
(aus "The Wizard of Oz", 1939)

Blick von unserer Terrasse Richtung Osten, heute 19:45 Uhr.
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Meisterwerke
Dienstag, 17. Juni 2008
Days of Wonder
Nein es geht nicht um Fußball, sondern um Eisenbahnen. Genauer gesagt um "Zug um Zug", ein geniales Brettspiel des amerikanischen Autors Alan R. Moon, welches im oben genannten Verlag erschienen ist.
Ziel des Spieles ist, möglichst viel der durch Zufall erhaltenen Streckenvorgaben zu bauen. Erschwert wird diese Aufgabe durch eine begrenzte Anzahl an zur Verfügung stehenden Ressourcen (Wagonkarten) und der ebenfalls begrenzten Anzahl an möglichen Verbindungen zwischen zwei Bahnknoten. So kann es leicht passieren, daß einem ein Mitspieler eine geplante Streckenführung vermasselt und nur ein langer Umweg oder die Aufgabe der Strecke übrigbleiben.

Dieses Spiel macht garantiert süchtig. Und damit es nicht langweilig wird, sind neben der Originalausgabe mit USA und Kanada auch eine Europaausgabe und die Märklin-Edition mit Deutschland-Karte erschienen. Als Ergänzungssets (eine Komplettausgabe wird dabei benötigt) sind die Erweiterungen Schweiz und USA 1910 verfügbar. Das besondere an allen diesen Varianten ist, das die Spielregeln nie gleich sind, sondern leicht abgewandelt werden.
Neben der Brettspielreihe ist vor kurzem auch das dazupassende Kartenspiel erschienen. Wem es jedoch an Mitspielern für ein Brettspiel mangelt, der kann via Internet die Online-Ausgabe spielen.
Also auf geht's - Spiel besorgen und gleich loslegen!
Ziel des Spieles ist, möglichst viel der durch Zufall erhaltenen Streckenvorgaben zu bauen. Erschwert wird diese Aufgabe durch eine begrenzte Anzahl an zur Verfügung stehenden Ressourcen (Wagonkarten) und der ebenfalls begrenzten Anzahl an möglichen Verbindungen zwischen zwei Bahnknoten. So kann es leicht passieren, daß einem ein Mitspieler eine geplante Streckenführung vermasselt und nur ein langer Umweg oder die Aufgabe der Strecke übrigbleiben.

Dieses Spiel macht garantiert süchtig. Und damit es nicht langweilig wird, sind neben der Originalausgabe mit USA und Kanada auch eine Europaausgabe und die Märklin-Edition mit Deutschland-Karte erschienen. Als Ergänzungssets (eine Komplettausgabe wird dabei benötigt) sind die Erweiterungen Schweiz und USA 1910 verfügbar. Das besondere an allen diesen Varianten ist, das die Spielregeln nie gleich sind, sondern leicht abgewandelt werden.
Neben der Brettspielreihe ist vor kurzem auch das dazupassende Kartenspiel erschienen. Wem es jedoch an Mitspielern für ein Brettspiel mangelt, der kann via Internet die Online-Ausgabe spielen.
Also auf geht's - Spiel besorgen und gleich loslegen!
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Meisterwerke
Montag, 2. Juni 2008
Polsterlucken-Runde
Die Polsterlucke - ein Seitental des Stodertals - ist meiner Meinung nach eine der schönsten Gegenden Oberösterreichs und die familienfreundliche "Polsterlucken-Runde" bietet die ideale Gelegenheit dieses Gebiet zu durchwandern. So machten wir uns gestern gemeinsam mit Kerstin, Wolfgang, Jan und Daniel auf die ca. 5,5km lange Schleife unterhalb der beeindruckenden Gipfel des Toten Gebirges.
Die Wettervorhersage war zwar nicht optimal (leichter Regen war angesagt), trotzdem blieb es trocken und sommerlich warm. Und da wir diesmal zu acht unterwegs waren, stand einer lustigen und abenteuerlichen Wanderung nichts im Wege.
Die Wettervorhersage war zwar nicht optimal (leichter Regen war angesagt), trotzdem blieb es trocken und sommerlich warm. Und da wir diesmal zu acht unterwegs waren, stand einer lustigen und abenteuerlichen Wanderung nichts im Wege.
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2 x 2 = 4,
Kurz mal weg
Sonntag, 18. Mai 2008
Einserleiberl
Maximilian durfte heuer zum ersten Mal beim Rudolf Köstenberger Gedenkturnier für Nachwuchsmannschaften dieses Trikot tragen. Insgesamt waren es 18 Mannschaften, die gestern in den Altersklassen U7 und U9 auf der Anlage des SC Kronstorf um den Turniersieg spielten.
Der Turniersieg ging dabei jedesmal an den FC Superfund Pasching, der in beiden Finali den Wiener Sportklub bezwang. Für die Teams des veranstaltenden SC Kronstorf war das Turnier sportlich leider nicht so erfolgreich. Mit einem 7. und 8. Platz gab sich der Gastgeber sehr zurückhaltend.
Doch für Maximilian war schon das Dabeisein ein großes Erlebnis und das Ziel für nächstes Jahr ist auch schon gefasst ... schließlich kann es nur besser werden.
Der Turniersieg ging dabei jedesmal an den FC Superfund Pasching, der in beiden Finali den Wiener Sportklub bezwang. Für die Teams des veranstaltenden SC Kronstorf war das Turnier sportlich leider nicht so erfolgreich. Mit einem 7. und 8. Platz gab sich der Gastgeber sehr zurückhaltend.
Doch für Maximilian war schon das Dabeisein ein großes Erlebnis und das Ziel für nächstes Jahr ist auch schon gefasst ... schließlich kann es nur besser werden.
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Wie die Zeit vergeht
Sonntag, 11. Mai 2008
Enzian & Co.
Pfingstsonntag, Muttertag und ein wunderbares Frühsommerwetter - ideale Voraussetzungen für eine Wanderung. Die Forsteralm kennen wir zwar im Winter als Schigebiet, doch für heute hatten wir uns vorgenommen auf Lifte zu verzichten und zu Fuss zur Amstettner Hütte aufzusteigen.
Unser Wanderweg verlief zunächst über die Forststrasse bis zur Talstation des "Kurvenliftes" und danach entlang der Bründlboden-Abfahrt über die Wiesen und durch den Wald. Nach einer guten Stunde hatten wir das Hochplateau (ca. 900m Seehöhe) unterhalb des Hirschkogels erreicht und bei einem Picknick Luft, Natur und natürlich unsere Jause genossen.
Zurück ging es über den "Schiweg" und die Talstation des Sesselliftes. An manchen Stellen bietet sich dem Wanderer ein weiter Blick über das Alpenvorland bis ins Mühl- und Waldviertel. Aber auch sonst gibt es viel zu entdecken, wenn man mit offenen Augen die Umgebung beobachtet.
Für uns vier war es eine wunderbare Wanderung, der auch unsere Kids (nach anfänglicher Zurückhaltung) sehr viel abgewinnen konnten.
Unser Wanderweg verlief zunächst über die Forststrasse bis zur Talstation des "Kurvenliftes" und danach entlang der Bründlboden-Abfahrt über die Wiesen und durch den Wald. Nach einer guten Stunde hatten wir das Hochplateau (ca. 900m Seehöhe) unterhalb des Hirschkogels erreicht und bei einem Picknick Luft, Natur und natürlich unsere Jause genossen.
Zurück ging es über den "Schiweg" und die Talstation des Sesselliftes. An manchen Stellen bietet sich dem Wanderer ein weiter Blick über das Alpenvorland bis ins Mühl- und Waldviertel. Aber auch sonst gibt es viel zu entdecken, wenn man mit offenen Augen die Umgebung beobachtet.
Für uns vier war es eine wunderbare Wanderung, der auch unsere Kids (nach anfänglicher Zurückhaltung) sehr viel abgewinnen konnten.
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