Sonntag, 8. November 2009

Sankt Martin

Kein November ohne Martiniloben! Daher sind wir auch heuer dem Ruf der Winzer aus dem Seewinkel gefolgt und verbrachten schon zum fünften Mal mit lieben Freunden rund um Martini ein Wochenende in Illmitz. Und gleich vorweg - es war wieder ein Riesenspass und ein schönes Erlebnis - und beim Weinverkosten haben wir uns natürlich auch voll ins Zeug gelegt.



In einigen Kellern wurden wir nicht nur sehr herzlich begrüßt, sondern bereits wie alte Bekannte empfangen. Manche der teilnehmenden Winzer besuchen wir ja schon seit Jahren und scheinbar benehmen wir uns immer sehr brav, da wir ja jedes Jahr wieder ein Zimmer bekommen. Für das nächste Jahr haben wir heute bereits gebucht und hoffen, dass auch Sabine wieder dabei sein kann und "die Stämme von Wolfi erfolgreich heimgekehrt sind".

Montag, 26. Oktober 2009

Der erste Versuch ...

... mit unseren Kindern einen Städte-Trip zu machen ist gelungen!

Da wir Erwachsenen uns ja gerne was ansehen, wollten wir jetzt mal wissen, ob das auch mit unseren Jungs funktioniert und haben uns für zwei Tage aufgemacht in unsere schöne Bundeshauptstadt Wien. Und es war ein voller Erfolg!

Um 8:48 Uhr sind wir mit dem Zug ab St.Valentin gefahren und haben gleich nach unserer Ankunft in Wien unser Hotel aufgesucht. Es war das Vienna Marriott am Stadtpark. Ein sehr schönes 5-Sterne-Hotel, das für das Wochenende einen annehmbaren Preis verlangt hat. Und bei der riesigen Lobby, mit Pagen, Concierge, Lift ... und einem schönen Zimmer war der Kommentar unserer Söhne folgender "Pfah cool, da ist alles aus Gold!". Mein Eindruck war: obwohl wir mit unseren Kindern nicht so ganz das Zielpublikum dieses Hauses waren, war das Personal mehr als freundlich und der Aufenthalt sehr angenehm.

Und dann haben wir uns für zwei Tage aufgemacht, ganz viel zu besichtigen: Das Haus der Musik, Römer-Museum, Riesenrad, Prater, Park und Tiergarten Schönbrunn, Hundertwasser- und Kunst-Haus, eine Ring-Runde mit der Straßenbahn, und ganz viel Stadt einfach von außen. Schon ein ziemliches Mega-Programm für unsere Minis, aber sie haben es genossen und obwohl sie am Sonntag schon sehr müde waren, wollten sie eigentlich noch nicht nach Hause. Natürlich haben wir auch gut gegessen, getrunken, genascht und zwischendurch immer wieder gerastet.

Unsere Füße haben sich schon wieder erholt und die nächsten Ziele werden ausgesucht. Schön wenn man die Neugierde der Kinder auch mit etwas anderem als Fußball, Radfahren, herumtoben .... wecken kann.

Montag, 19. Oktober 2009

20 Jahre Wahnsinn (mit Methode)

Im Herbst 1989 taten sich einige Kronstorfer Jugendliche zusammen um das gemeinsame Ziel "Wir wollen etwas für die Jugend im Ort tun!" zu verwirklichen. Dies war die Geburtsstunde der "KroJu", die in den folgenden Jahren tatsächlich viele große und kleine Ideen in die Tat umsetzte.

Auch wenn es schon lange keine wöchentlichen Treffen mehr gibt und wir uns nur noch gelegentlich zusammenfinden, haben sich doch dauerhafte Freundschaften entwickelt, die bereits viele Jahre anhalten. Daher war es für uns sofort klar, dass der 20. Geburtstag gefeiert werden muss. Auch über die Art und Weise wurden wir uns sofort einig - eine Tour auf die Gowilalm mit Übernachtung auf der Hütte.

So brachen wir am Samstag unter dem Motto "KROJU - Zwanzig Jahre (,) Wahnsinn" zu unserer Jubiläumstour auf. Der frühe Wintereinbruch konnte uns jedenfalls nicht aufhalten und so stieg am Abend in der Hütte die große Geburtstagsparty.

Doris und ich waren am Sonntag zwar etwas müde, aber froh dabei gewesen zu sein. Hatte es doch am Freitag nicht unbedingt danach ausgehen, da die Oma überraschend ins Krankenhaus musste und wir niemand zum Aufpassen auf unsere Kinder hatten. Nach kurzer Überlegung und Absprache mit unseren Freunden (eigentlich war ein Unternehmen ohne Kinder vereinbart) nahmen wir unsere Kids dann einfach mit.

Jedenfalls war das Unternehmen ein voller Erfolg (auch mit Zwanzig ist man nicht immer erwachsen). Daher war der Wunsch nach baldiger Wiederholung am Sonntag von mehreren Teilnehmer zu hören ... mal sehen!

Montag, 5. Oktober 2009

Mühlviertler Kernland

Wenn man gerne wandern geht (so wie wir vier) aber dazu nicht gerne lange im Auto sitzen will (so wie unsere Kinder), dann zählt das Mühlviertel auf jeden Fall zu den ganz heißen Tips. So sind wir gestern nach der Kirche in Richtung Norden aufgebrochen und haben nach 45 Minuten Fahrzeit (das kam bei den Kids gut an) unseren Wagen am Kirchenplatz von Hagenberg im Mühlkreis abgestellt.

Von dort ging es zu Fuß auf einen 6,5 Kilometer langen Rundweg durchs Mühlviertler Kernland. Die Route führt vom Schloss Hagenberg über Wiesen und Wälder, entlang des Visnitzbaches und der Feldaist wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die herbstliche Landschaft und die abwechslungsreiche Wegstrecke haben nicht nur bei Maximilian und Alexander tolle Eindrücke hinterlassen.

Dienstag, 29. September 2009

Wir gehen Drachensteigen

Heute erhielten wir überraschend einen Anruf von unserem lieben Freund Markus. Er wollte ein Versprechen einlösen; nämlich mit unseren Jungs seinen riesengroßen Drachen steigen zu lassen.

Innerhalb von 5 Minuten (schade dass das nicht immer so schnell geht) waren Arbeitshandschuhe, Windjacken, die eigenen Drachen und beide Kinder im Auto. Bei Birgit und Markus angekommen bestaunten wir erst einmal den großen Drachen mit riesiger, selbstgebauter Spule und endlos scheinender Schnur. Und dann durften Maximilian und Alexander ran. Sie ließen den Drachen immer höher steigen und man mußte schon fürchten, dass dieser mit den Kinder davon fliegt.

Es war ein herrlicher Nachmittag mit strahlenden Kinderaugen und ich nutzte die Zeit endlich mal wieder mit Birgit zu tratschen. Vielen Dank an die beiden.

Mittwoch, 16. September 2009

Groussherzogtum Lëtzebuerg

Ich bin wieder mal auf einer Auslandsdienstreise - dieses Mal für 3 Tage im Großherzogtum Luxemburg oder auch "Groussherzogtum Lëtzebuerg", wie es in der Nationalsprache "Luxemburgisch" heißt. Leider gab es kein spätsommerliches Schönwetter, sondern ein kräftiges Lebenszeichen des Herbstes mit Wind und Regen.

Trotzdem habe ich meine spärliche Freizeit genutzt um ein bisschen was von der Stadt anzusehen. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen - mein persönlicher Tip: unbedingt die Kathedrale von innen besichtigen!

Dienstag, 8. September 2009

Dolce far niente

Wie die meisten unserer Leser ja wissen, verbrachten wir die letzten zwei Wochen an der oberen Adria, genauer gesagt in Grado. Wir hatten uns im Feriendorf "Villagio Europa" ein Villino (kleines Häuschen) gemietet und genossen dort unseren Urlaub. Die Anlage bietet alles, was wir begehrten - Pool mit Rutsche und einen tollen Strand (mit grüner Liegewiese!). Die erste Woche verbrachten wir gemeinsam mit Gabi, Michi, Ulli, Viktoria und Anna, danach wurde es zwar ruhiger, dafür aber erholsamer.

Das spätsommerliche Wetter ließ das Thermometer meist über 30 Grad steigen und so konnten wir tagsüber das Meer und den Pool genießen und abends auf unserer Veranda sitzen.

Auch in diesen erholsamen und ruhigen Tagen folgten wir dem Ruf der von uns so geliebten italienischen Küche (und natürlich auch der Keller) und so kam es zu etlichen kulinarischen Streifzügen ... oder aber wir griffen selbst zum Kochlöffel oder zur Grillzange.

In diesem Urlaub hatten wir auch erstmals unsere Fahrräder mit, die wir besonders für die Fahrten nach Grado nutzen. Nachdem wir sowieso gerne die Umgebung unserer Urlaubsorte erkunden, führten uns zwei Ausflüge nach Triest und Muggia. Auch die vom Feriendorf angebotene Möglichkeit per Bootsrundfahrt die Lagune von Grado zu erkunden haben wir genutzt.

Es war auf jeden Fall ein schöner und erholsamer Urlaub, in dem wir viel erlebten und entdeckten aber an manchen Tagen auch "das süße Nichtstun" richtig genossen. Beim Betrachten der Bilder und Videos kommt da schon ein bisschen Sehnsucht an die tolle Zeit in Grado auf.