Montag, 19. Oktober 2009

20 Jahre Wahnsinn (mit Methode)

Im Herbst 1989 taten sich einige Kronstorfer Jugendliche zusammen um das gemeinsame Ziel "Wir wollen etwas für die Jugend im Ort tun!" zu verwirklichen. Dies war die Geburtsstunde der "KroJu", die in den folgenden Jahren tatsächlich viele große und kleine Ideen in die Tat umsetzte.

Auch wenn es schon lange keine wöchentlichen Treffen mehr gibt und wir uns nur noch gelegentlich zusammenfinden, haben sich doch dauerhafte Freundschaften entwickelt, die bereits viele Jahre anhalten. Daher war es für uns sofort klar, dass der 20. Geburtstag gefeiert werden muss. Auch über die Art und Weise wurden wir uns sofort einig - eine Tour auf die Gowilalm mit Übernachtung auf der Hütte.

So brachen wir am Samstag unter dem Motto "KROJU - Zwanzig Jahre (,) Wahnsinn" zu unserer Jubiläumstour auf. Der frühe Wintereinbruch konnte uns jedenfalls nicht aufhalten und so stieg am Abend in der Hütte die große Geburtstagsparty.

Doris und ich waren am Sonntag zwar etwas müde, aber froh dabei gewesen zu sein. Hatte es doch am Freitag nicht unbedingt danach ausgehen, da die Oma überraschend ins Krankenhaus musste und wir niemand zum Aufpassen auf unsere Kinder hatten. Nach kurzer Überlegung und Absprache mit unseren Freunden (eigentlich war ein Unternehmen ohne Kinder vereinbart) nahmen wir unsere Kids dann einfach mit.

Jedenfalls war das Unternehmen ein voller Erfolg (auch mit Zwanzig ist man nicht immer erwachsen). Daher war der Wunsch nach baldiger Wiederholung am Sonntag von mehreren Teilnehmer zu hören ... mal sehen!

Montag, 5. Oktober 2009

Mühlviertler Kernland

Wenn man gerne wandern geht (so wie wir vier) aber dazu nicht gerne lange im Auto sitzen will (so wie unsere Kinder), dann zählt das Mühlviertel auf jeden Fall zu den ganz heißen Tips. So sind wir gestern nach der Kirche in Richtung Norden aufgebrochen und haben nach 45 Minuten Fahrzeit (das kam bei den Kids gut an) unseren Wagen am Kirchenplatz von Hagenberg im Mühlkreis abgestellt.

Von dort ging es zu Fuß auf einen 6,5 Kilometer langen Rundweg durchs Mühlviertler Kernland. Die Route führt vom Schloss Hagenberg über Wiesen und Wälder, entlang des Visnitzbaches und der Feldaist wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die herbstliche Landschaft und die abwechslungsreiche Wegstrecke haben nicht nur bei Maximilian und Alexander tolle Eindrücke hinterlassen.

Dienstag, 29. September 2009

Wir gehen Drachensteigen

Heute erhielten wir überraschend einen Anruf von unserem lieben Freund Markus. Er wollte ein Versprechen einlösen; nämlich mit unseren Jungs seinen riesengroßen Drachen steigen zu lassen.

Innerhalb von 5 Minuten (schade dass das nicht immer so schnell geht) waren Arbeitshandschuhe, Windjacken, die eigenen Drachen und beide Kinder im Auto. Bei Birgit und Markus angekommen bestaunten wir erst einmal den großen Drachen mit riesiger, selbstgebauter Spule und endlos scheinender Schnur. Und dann durften Maximilian und Alexander ran. Sie ließen den Drachen immer höher steigen und man mußte schon fürchten, dass dieser mit den Kinder davon fliegt.

Es war ein herrlicher Nachmittag mit strahlenden Kinderaugen und ich nutzte die Zeit endlich mal wieder mit Birgit zu tratschen. Vielen Dank an die beiden.

Mittwoch, 16. September 2009

Groussherzogtum Lëtzebuerg

Ich bin wieder mal auf einer Auslandsdienstreise - dieses Mal für 3 Tage im Großherzogtum Luxemburg oder auch "Groussherzogtum Lëtzebuerg", wie es in der Nationalsprache "Luxemburgisch" heißt. Leider gab es kein spätsommerliches Schönwetter, sondern ein kräftiges Lebenszeichen des Herbstes mit Wind und Regen.

Trotzdem habe ich meine spärliche Freizeit genutzt um ein bisschen was von der Stadt anzusehen. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen - mein persönlicher Tip: unbedingt die Kathedrale von innen besichtigen!

Dienstag, 8. September 2009

Dolce far niente

Wie die meisten unserer Leser ja wissen, verbrachten wir die letzten zwei Wochen an der oberen Adria, genauer gesagt in Grado. Wir hatten uns im Feriendorf "Villagio Europa" ein Villino (kleines Häuschen) gemietet und genossen dort unseren Urlaub. Die Anlage bietet alles, was wir begehrten - Pool mit Rutsche und einen tollen Strand (mit grüner Liegewiese!). Die erste Woche verbrachten wir gemeinsam mit Gabi, Michi, Ulli, Viktoria und Anna, danach wurde es zwar ruhiger, dafür aber erholsamer.

Das spätsommerliche Wetter ließ das Thermometer meist über 30 Grad steigen und so konnten wir tagsüber das Meer und den Pool genießen und abends auf unserer Veranda sitzen.

Auch in diesen erholsamen und ruhigen Tagen folgten wir dem Ruf der von uns so geliebten italienischen Küche (und natürlich auch der Keller) und so kam es zu etlichen kulinarischen Streifzügen ... oder aber wir griffen selbst zum Kochlöffel oder zur Grillzange.

In diesem Urlaub hatten wir auch erstmals unsere Fahrräder mit, die wir besonders für die Fahrten nach Grado nutzen. Nachdem wir sowieso gerne die Umgebung unserer Urlaubsorte erkunden, führten uns zwei Ausflüge nach Triest und Muggia. Auch die vom Feriendorf angebotene Möglichkeit per Bootsrundfahrt die Lagune von Grado zu erkunden haben wir genutzt.

Es war auf jeden Fall ein schöner und erholsamer Urlaub, in dem wir viel erlebten und entdeckten aber an manchen Tagen auch "das süße Nichtstun" richtig genossen. Beim Betrachten der Bilder und Videos kommt da schon ein bisschen Sehnsucht an die tolle Zeit in Grado auf.

Mittwoch, 12. August 2009

"Ich bin ein Berliner"

Dies ist wohl eins der berühmtesten Zitate aus einer Rede von John F. Kennedy (gehalten am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Berlin-Schöneberg). Und ich muss schon sagen Berlin ist eine wirklich spannende Stadt, darum versuche ich bei jeder Dienstreise hierher ein bisschen davon zu erkunden.







Die Fotos zeigen die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, den Berliner Dom und den Fernsehturm am Alexanderplatz.

Samstag, 1. August 2009

Gipfelstürmer

Heute hat's mal endlich mit der langersehnten Bergtour geklappt - unser Ziel war der Gipfel des Hochkars (1808m) in den Ybbstaler Alpen. Für Maximilian und Alexander war es der erste "richtige" Berg, den sie bestiegen haben - auch wenn wir ein "kleines" Stück mit dem Sessellift gefahren sind.

Die Tour war natürlich nicht allzuschwer, wurde aber von uns mit flottem Schritt bewältigt. Dafür wurden wir aber auch mit einem tollen Wetter und einer imposanten Aussicht belohnt ... wir freuen uns jedenfalls schon auf den nächsten Gipfel.